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Holland und Island treten der Klage Südafrika gegen Israel vor dem IGH bei

 Am Mittwoch, den 11. März 2026, traten die Niederlande und Island gemäß Artikel 63 des Statuts des IGH der südafrikanischen Klage gegen Israel bei.

Belgien tritt der südafrikanischen Klage gegen Israel bei

 Am 23. Dezember berichtete der IGH davon.

UN-Sicherheitsrat: ein Brief aus Südafrika vom 27. Februar 2025

Das Schreiben bittet den Präsidenten des Sicherheitsrates, ein beigefügtes Dokument mit dem Titel „Öffentliches Dossier mit öffentlich zugänglichen Beweisen für den Völkermord des Staates Israel an den Palästinensern im Gazastreifen, Stand: 4. Februar 2025“ samt Anschreiben als Dokument des Sicherheitsrates auszustellen und den Mitgliedern des Rates zur Kenntnis zu bringen würden.

Kann man Israel zur Verantwortung ziehen? Die "Haager Gruppe" will es versuchen

Die demonstrative Nichtbefolgung verbindlicher völkerrechtlicher Verpflichtungen durch manche Staatsführungen hat eine erste Reaktion hervorgerufen. Neun Staaten gründeten am 31.1.2025 "The Hague Group" und erklärten, dass sie jedenfalls zu den Anordnungen des IGH, zu anderen völkerrechtlichen Verpflichtungen und zur Gültigkeit der Haftbefehle des IStGH stünden und in diesem Zusammenhang auch bereit seien, Waffenlieferungen (und das Anlegen von Schiffen in ihren Häfen) zu verhindern, wenn Grund zu der Annahme bestehe, dass die Ladung von Israel völkerrechtswidrig verwendet werden könnte. Die neun Staaten (Be lize, Bolivien, Kolumbien, Kuba, Honduras, Malaysia, Namibia, Senegal und Südafrika) wollen auf diese Weise ihre das Völkerrecht verteidigende Politik besser koordinieren. Bereits vorher hatte Südafrika ein Verfahren nach der Völkermordkonvention angestrengt und  Namibia und Malaysia hatten Schiffe mit Waffen für Israel am Anlegen gehindert, während Kolumbien und Bolivien...

Ausschluss aus der UN-Generalversammlung: Der Präzedenzfall Südafrika

Die Generalversammlung schloss Südafrika ab November 1970 von der Mitwirkung aus, indem sie die Vollmachten der Vertreter Südafrikas nicht anerkannte.

Spanien beantragt als erster Mitgliedstaat der EU Zulassung zur Intervention im Verfahren Südafrika gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof

Palästina beantragt Zulassung zur Intervention im Verfahren Südafrika gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof

Internationaler Gerichtshof: Neue vorläufige Maßnahmen im Verfahren Südafrika gegen Israel

Israel wurde insbesondere auferlegt: "Immediately halt its military offensive, and any other action in the Rafah Governorate, which may inflict on the Palestinian group in Gaza conditions of life that could bring about its physical destruction in whole or in part".

Südafrika beantragt zum vierten Mal beim Internationalen Gerichtshof die Anordnung von vorläufigen Maßnahmen im Verfahren gegen Israel

Dieses Mal geht es um den Angriff auf Rafah.

Internationaler Gerichtshof: Frühere Präsidentin erläutert die Entscheidung vom 26.1.2024 im Fall Südafrika gegen Israel

Internationaler Gerichtshof, Entscheidung über den Antrag Südafrikas auf Anordnung zusätzlicher vorläufiger Maßnahmen wegen der Hungersnot in Gaza

Es werden zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Grundversorgung und humanitärer Hilfe angeordnet.

Die Stellungnahme Israels zu dem Eilantrag Südafrikas vom 6.3.2024 wegen der sich ausbreitenden Hungersnot in Gaza

Südafrika beantragt beim Internationalen Gerichtshof nochmals die Anordnung zusätzlicher vorläufiger Maßnahmen

Israel verstoße offenkundig gegen die Anordnungen des Internationalen Gerichtshofs vom 26.1.2024. Hungersnot sei inzwischen in Gaza weit verbreitet. Allein in der letzten Woche seien mindestens 15 Kinder verhungert.

Internationaler Gerichtshof: Gutachten zu den rechtlichen Konsequenzen der fortgesetzten Anwesenheit Südafrikas in Namibia (Südwestafrika) trotz der Resolution 276 (1970) des Sicherheitsrates für die Staaten

Der Internationale Gerichtshof unterstreicht in seiner Entscheidung über den zweiten Eilantrag Südafrikas im Verfahren gegen Israel, dass die vorläufigen Maßnahmen aus seinem Beschluss vom 26.1.2024 sofort und wirksam im gesamten Gazastreifen einschließlich Rafah umgesetzt werden müssen.

Er ordnet keine weiteren vorläufigen Maßnahmen an.

Südafrika hat beim Internationalen Gerichtshof in dem Verfahren gegen Israel ein dringendes Ersuchen um zusätzliche einstweilige Maßnahmen eingereicht

"The Republic of South Africa is gravely concerned that the unprecedented military offensive against Rafah, as announced by the State of Israel, has already led to and will result in further largescale killing, harm and destruction in serious and irreparable breach both of the Genocide Convention and of the Court's Order of 26 January 2024."

Amnesty International: Israel must comply with key ICJ ruling ordering it do all in its power to prevent genocide against Palestinians in Gaza

Kenneth Roth: "Der Entscheid des Internationalen Gerichtshofs ist eine Niederlage für Israel und seine westlichen Unterstützer"

 

Internationaler Gerichtshof erlegt Israel Maßnahmen zur Einhaltung der Völkermordkonvention auf

 

Internationaler Gerichtshof, Verkündung der Entscheidung über den Antrag Südafrikas auf Erlass einstweiliger Anordnungen gegen Israel am 26.1.2024 um 13 Uhr