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Alfred de Zayas: Was wir benötigen, um in Frieden zu leben, ist Respekt - und Vernunft

Der Respekt aber, so der Völkerrechtler und ehemalige UNO-Mandatsträger, sei heute " ziemlich abhandengekommen. Man braucht eine geistige Haltung, die nicht auf Konfrontation, sondern auf Kompromiss beruht. Auch die Vernunft scheint verloren gegangen zu sein. Ob wir es mögen oder nicht, wir haben eine eingefleischte Kultur des Krieges. Die Medien sprechen von Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten, nicht aber über die notwendige Toleranz gegenüber unterschiedlichen politischen Meinungen und Vorstellungen der anderen Menschen und Völker. Uns wird von den Medien eine Einheitsmeinung suggeriert, und wenn wir uns dagegen wehren, werden wir als Radikale oder sogar als «intellektuelle Terroristen» beschimpft."

John Mearsheimer über den moralischen Bankrott des Westens

 Auf Substack veröffentlichte der Politikwissenschaftler kurz vor Weihnachten 2024 eine ebenso knappe wie vernichtende Botschaft: "Am 19. Dezember 2024 veröffentlichte Human Rights Watch einen 179-seitigen Bericht, der Israels Völkermord in Gaza detailliert beschreibt. Am 5. Dezember 2024 veröffentlicht Amnesty International einen 296-seitigen Bericht über Israels Völkermord in Gaza. Am 21. November 2024 erließ der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Am 26. Januar 2024 stellte der Internationale Gerichtshof fest, dass es plausibel ist, dass Israel in Gaza einen Völkermord begeht. Angesichts des vermeintlichen Engagements des Westens für die Menschenrechte und insbesondere für die Verhinderung von Völkermord hätte man erwartet, dass Länder wie die Vereinigten Staaten, Großbritannien...

Helga Baumgarten über Pastor Munther Isaac in Bethlehem: Christus in Trümmern

Horror und Entsetzen in der evangelischen Weihnachtskirche mitten in der Altstadt in Bethlehem: Der Völkermord im Gazastreifen dauert nun schon 400 Tage an. 400 Tage des Grauens, des Tötens, des Mordens, des Zerstörens: Mindestens 17.000 Kinder sind tot. Und die Welt schaut zu. Die reichen Staaten des Nordens schicken Waffen nach Israel und unterstützen den Völkermord. Waffenkonzerne streichen ungeahnte Profite ein. - Von den offiziellen Kirchen der Welt kommen fast nur leere Worte. In Bethlehem allerdings findet ein Pastor die richtigen.

Kritik an BBC-Berichterstattung über Israel und Gaza

Ein Bericht über interne Beschwerden von BBC-Mitarbeitern, eine quantitativen Analyse der BBC-Charakterisierungen der Gaza-Blockade durch Israel und ein Blick auf die Journalistenkarriere von Raffi Berg - diese drei Bestandteile machen den Text

Generalversammlung der Vereinten Nationen, Resolution A/79/L.28/Rev.1 vom 19.12.2024, Einholung eines Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs zu Verpflichtungen Israels als Besatzungsmacht und Mitglied der Vereinten Nationen

Streeck: der deutsche Anti-Anti-Semitismus

 In seinem Aufsatz "A matter of state: the politics of German anti-anti-semitism" kommt der Gesellschaftsforscher zu einer kritischen Einschätzung der u.a. von Jürgen Habermas formulierten Verdachtsstrategien bei der Bekämpfung des Antisemitismus.

Frankfurt: Eilantrag gegen Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel abgelehnt

Die Bundesregierung hatte als Antragsgegnerin argumentiert, sie prüfe alle Genehmigungen weiterhin sorgfältig und einzelfallbezogen. Dabei habe sie jüngst zusätzliche Maßnahmen durch die Einholung einer Zusicherung Israels getroffen, gelieferte Rüstungsgüter im Einklang mit dem Völkerrecht zu verwenden.