Annette Groth über Gaza: Kein Waffenstillstand - das Morden geht weiter
Der Tod menschlicher Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen einer Kultur, die im Begriff ist, in die Barbarei zu verfallen. - Mit diesem Zitat von Hannah Arendt beginnt ein Bericht über die Situation in Gaza und das Schweigen der westlichen Welt.
Anlass war das Schweigen der Medien über die Verleihung des höchsten europäischen Preises zur Pressefreiheit, des Nord-Süd-Preises des Europarats an den palästinensischen Journalisten Rami Abu Jamous im Mai 2026 in Lissabon.
Groth zur Person von Jamous: er war Gründer der Agentur GazaPress, die westlichen Journalisten bei Recherchen und bei Übersetzungen half. Im Oktober 2023 wurde Jamous von der israelischen Armee gezwungen, seine Wohnung in Gaza-Stadt zusammen mit seiner Familie zu verlassen. Sie flohen nach Rafah, dann nach Deir El-Balah und später nach Nusseirat. Seit Oktober 2025 ist Rami mit seiner Familie wieder in Gaza-Stadt.
Hier der Bericht von Annette Groth auf den Nachdenkseiten.
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